Das erste Courtyard by Marriott in Freiburg im Breisgau

23-11-2021

 

Im jüngst eröffneten Volksbank-Areal hat auch das 4-Sterne-Business-Hotel Courtyard by Marriott seinen neuen Freiburger Standort bezogen. Vom Entwurf bis zur Fertigstellung: Das Interior Design Department von Hadi Teherani hat das Projekt vollumfänglich entworfen und betreut. Bei der Gestaltung des Interior Designs orientierte sich das Team an dem Gesamtentwurf des Areals und führte das Gestaltungskonzept der Architektur im Innenraum fort. Das Interior Design im Hotel mit seinen raumbildenden Flächen in Graubeige und Anthrazit-Tönen sowie das Element Holz, welches im gesamten Gebäude verstärkt zum Einsatz kommt, verleihen den Räumen eine warme und behagliche Atmosphäre.

 

In der Lobby spiegeln die von der Decke hängenden Blumenkästen und die frei gestellten Pflanzelemente die Umgebung Freiburgs wider. Sie weisen auf den Innenhof mit Terrasse auf der ersten Etage hin, der mit einer grünen und ruhigen Oase zum Verweilen einlädt. Im Eingang werden zur Vollendung des gesamten Interior-Konzeptes für das Areal charakteristische Merkmale wie die Lamellenelemente wieder aufgenommen und eingesetzt. Ähnlich wie in der Bank fügt sich auch der Designboden „Open Frameworks“ der Firma Parador gestaltet von Hadi Teherani Design elegant in die Architektur des Hotels ein. Im Boden dient ein blauer Glasmosaikstreifen, eine gestalterische Reminiszenz an die legendenbehafteten Freiburger Bächle, der Orientierung. Dieses Thema besonders wird in allen Hotelfluren und Hotelzimmern mit einem individuell hergestellten Teppichboden der Firma Dansk-Wilton fortgesetzt, der die Geschichte des Bächles bis in die einzelnen Zimmer trägt.

 

Von der Schweizer Gastronomie- und Hotelmanagementgruppe SV Hotel betrieben, besitzt das Courtyard by Marriott in Freiburg insgesamt 156 Zimmer, ein Entree im Erdgeschoss mit repräsentativem Treppenaufgang zur großzügigen Lobby in der ersten Etage, ein Restaurant, eine Lounge, eine Bar, einen Konferenzraum und ein Fitness Center.

© Jochen Stüber

© Courtyard Freiburg

German Design Award Winner 2022 – Excellent Product Design Lighting

18-11-2021

»HADI«, die neue Leuchtenfamilie für Prolicht, entwickelt um neue Maßstäbe in der Bürobeleuchtung zu setzen, auf höchstem technischen Niveau zu arbeiten und Konventionen in Bezug auf Design zu brechen. Erhältlich in zwei Formen, »HADI-M« und »HADI-Q«, ist die optisch sportlich-dynamisch gezeichnete Leuchte hochgradig individualisierbar und bietet die Möglichkeit passend zum Interieur ein Unikat zu schaffen. Ein einzigartiges Zusammenspiel von Design und Technologie.

Das Volksbank-Areal: identitätsstiftende Architektur für Freiburg

13-10-2021

Hadi Teherani Architects hat mit dem Volksbank-Areal einen neuen stadtbildprägenden Gebäudekomplex für Freiburg im Breisgau fertiggestellt. In zentraler Lage direkt gegenüber des Freiburger Hauptbahnhofs ist das am 29. September offiziell eröffnete Areal Eingangstor und Visitenkarte der Stadt. Das Team rund um Hadi Teherani entwickelte alle gestalterischen Aspekte von der Architektur über die Interior-Planung bis zum Produktdesign aus einer Hand.

 

Entscheidend in der Gestaltungsarbeit von Hadi Teherani ist der Genius Loci. So wurden die spezifischen Charakteristika des Breisgaus zum Leitmotiv der gesamten Architektur, die lokale Referenzen aufnimmt und diese in eine zeitgenössisch-elegante Formensprache übersetzt. Eine sensible Interpretation der traditionsreichen Identität der Stadt und des weltberühmten Schwarzwaldes markierten den Ausgangspunkt des Entwurfsprozesses. Die vertikale Lamellenstruktur der Fassaden nimmt die Idee von Bäumen im Wald auf abstrakte Weise auf. Diese Idee findet konsequent auch in der Innenarchitektur Anwendung. Hiernach nahm das Interior Design Department von Hadi Teherani Bezug auf die lokale Bautradition bei der Einrichtung der Innenräume der Volksbank-Filiale. Dunkle, anthrazitfarbene Flächen und Edelstahl stehen für zeitlosen Stil. Weiße Wände und warme Akzente wie Holzlamellen aus Natureiche erzeugen die richtige „Temperatur“ in einem spannungsvollen Spiel der Gegensätze. Auch im Hotel Courtyard by Marriott kommt das Element „Holz“ verstärkt zum Einsatz und schafft eine wohnliche Atmosphäre in allen Räumlichkeiten. Hier erinnert der charakteristische blaue Glasmosaikstreifen im Boden an die legendenbehafteten Freiburger Bächle und dient zugleich der Orientierung.

 

Im gesamten Gebäudekomplex gruppieren sich mehrere Baukörper um einen begrünten Innenhof mit zwei separat zugänglichen Außenterrassen, die ruhige Oasen inmitten der Stadt schaffen. Weithin sichtbar ist der zwölfstöckige Turm des Volksbank-Areals. Auch er setzt sich aus mehreren zwei- bis dreigeschossigen Blöcken zusammen, welche durch Vor- und Rücksprünge leicht verschoben sind.

 

Besonders der Aspekt der Nachhaltigkeit spielte eine fundamentale Rolle im Entwurfsprozess: Das Volksbank-Areal wurde von der Deutschen Gesellschaft für Nachhaltiges Bauen (DGNB) mit dem Vorzertifikat in Gold ausgezeichnet. Die Materialien der vorherigen Volksbank-Filiale wurden zu 90 Prozent recycelt und zum Teil für die Bauarbeiten des neuen Gebäudekomplexes wiederverwendet.

 

Das multifunktionale 43.000 Quadratmeter große Areal vereinigt ein diverses Stadtquartier mit vielfältigen Nutzungen aus den Bereichen Bildung, Soziales, Wirtschaft, Hotellerie und Gastronomie. Es beherbergt unter anderem die neue Zentrale der Volksbank Freiburg, Stiftungen der Erzdiözese Freiburg, Räume des St. Ursula Gymnasiums, ein Hotel, Büros sowie Ladenflächen.

 

Fotograf: Jochen Stüber

Auszeichnung für Mercator One – BDA Preis Rechter Niederrhein

29-09-2021

Das Bürogebäude am Duisburger Hauptbahnhof, vom Eigentümer als „Mercator One“ vermarktet, verändert diesen für Duisburg eminent wichtigen Stadtraum. Das Bahnhofsgebäude mit seiner eleganten Backsteinmoderne, bis heute nicht von der früheren Lieblosigkeit der Bauabteilung der Deutschen Bundesbahn befreit, die stolze Handelskammer aus besseren Zeiten, das Hochhaus mit seiner banalen Fassadensanierung und ein belangloser Hotelneubau, dazu eine Autobahnüberdeckelung, die man nun „Platz“ nennt, als ob es sich hier um einen urbanen Raum handelte. Das war der Duisburger Stadteingang. Und nun kommt dieser Neubau, der es schafft, hier einen städtebaulich deutlich wirksamen neuen Akzent zu setzen und den Bahnhofsvorplatz insgesamt aufzuwerten. Die Setzung als langgestreckter Riegel, der auf der einen Seite einen großstädtischen Straßenraum entstehen lässt, auf der anderen dem Autobahndeckel zumindest die Hoffnung auf eine Platzwirkung verleiht (hier warten wir noch auf den Abbau des Bauzauns und den nächsten Sommer), war durch den Masterplan bereits vorgegeben. So war hier ein Gebäude zu entwickeln, dass zugleich Solitär und raumbildender Blockrand sein musste. Das Ergebnis überzeugt. Es gelingt der fein detaillierten und gut proportionierten Fassade, die erhebliche Länge des Gebäudes zu einer Qualität und nicht zu langweilender Monotonie werden zu lassen. Die Drehung der Giebelseiten wandert auf dem Grad zwischen Zirkus und gekonnter Geste. Die reale Wahrnehmung im Stadtraum überzeugt jedoch, es entstehen Dialoge mit den auf beiden Giebelseiten sehr verschiedenen Stadträumen, die in beiden Fällen überzeugen. Die Innenräume zeigen eine feine Ausbauqualität, bodentiefe Verglasungen zeugen von einem selbstbewussten Dialog mit dem städtischen Umfeld und erzeugen große räumliche Qualität. Ein architektonisch und städtebaulich überzeugender Beitrag zu Duisburgs Stadteingang.

Fotograf: Olaf Rohl


 

„FiftyNine“ Wohnturm feiert Richtfest in der HafenCity

17-09-2021

Zwischen Baulärm und Möwengeschrei wurde am 13.09. das Richtfest vom BE STRANDKAI Quartier in der Hamburger HafenCity gefeiert. In seinen zwei 60 Meter hohen Wohntürmen „FiftyNine“ und „The Crown“ werden insgesamt 480 Wohnungen entstehen. Zudem wird der BE STRANDKAI Einzelhandel und Gastronomie Raum bieten sowie einem Boulevard rundherum. In direkter Nachbarschaft zur Elbphilharmonie steht nun der fertige Rohbau des Quartiers, dessen Bau 2019 begann. Das Quartier umfasst neben den 60 Meter hohen architektonischen Aushängeschildern zwei weiter Gebäude. Die Fertigstellung ist für Mitte 2023 geplant.

Fotos: DC Developments

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